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Für Betroffene mit multiplen zerebralen Kavernomen, die dauerhafte nachteilige Symptomatiken haben, die einen besonderen Verordnungsbedarf nach sich ziehen, ist es oft schwer, entsprechende Verordnungen zu bekommen - vor allem solche, die das Budget der ausstellenden Ärzte nicht belasten.

Die ICD-10-Codierungen (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, German Modification) wurden 2021 angepasst. Sie werden benötigt als amtliche Klassifikation zur Verschlüsselung von Diagnosen in der ambulanten und stationären Versorgung in Deutschland für Krankschreibungen, Rezepte und Heilmittelverordnungen.

Inzwischen gibt es auch einen Schlüssel, der für die multiplen zerebralen Kavernome anwendbar ist:

Q04.9
Angeborene Fehlbildung des Gehirns, nicht näher bezeichnet

ICD-10-Code (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) Version 2022

DIAGNOSELISTE (01.07.2021) der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

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