THERAPIE

Eine herausforderung bei einer seltenen erkrankung

Die Therapie des Kavernoms ist immer sehr sorgfältig mit >> erfahrenen Spezialisten abzuwägen.

Sie richtet sich unter anderem nach folgenden Kriterien:

  • Zahl der Kavernome
  • Symptome
  • Lokalisation
  • operative Zugänglichkeit
  • Blutungsrisiko

Das Vorgehen hat sich in den vergangenen Jahren aufgrund der Erfahrung verändert.

Internationale Arbeit für Kavernome (CCM)

Operation

Eine Operationsindikation wird heutzutage bei Kavernomen, die zu einer medikamentös schlecht behandelbaren Epilepsie führen könnten (oder bereits geführt haben), symptomatische Kavernome mit starker Beeinträchtigung und Kavernome mit starker Größenprogredienz gestellt.

Dabei ist die mikrochirurgische Resektion des Kavernoms, teilweise mit sparsamer Mitresektion der umgebenen Gliosezone, das operative Verfahren der Wahl. Es wird unter MR-gestützter Neuronavigation und ggf. mit Zuhilfenahme von 3D-Ultraschall oder neurophysiologischem Monitoring durchgeführt.
>> Operation

Konservative Therapie

Konservative Therapieansätze sind symptomorientiert und schließen die rehabilitative Behandlung neurologischer Defizite oder die antiepileptische Therapie bei bereits bestehender >> Epilepsie ein.

Beobachtung

Bei zerebralen Kavernomen, die keine Symptome verursachen, wird eine abwartende Haltung eingenommen. MRT-Kontrollen werden derzeit nur bei Symptomen angeraten.